Über diesen Blog

Kai Gondlach

 

 

 

 

 

Kai Gondlach

Dieser unabhängige Blog dient der zukunftsgerichteten Auseinandersetzung mit Mobilität (meinen Mobilitätsbegriff erkläre ich hier). Sämtliche Artikel sind als Thesen zu verstehen, die ich auf dieser Plattform zur Diskussion und zur Inspiration stelle. Die Thesen sind das Ergebnis verschiedener Quellen:

  • Ich führe zahlreiche Gesprächen mit Entscheidern und Innovatoren aus dem Umfeld der Mobilitätsbranche, zu einem nennenswerten Anteil sind diese durch meinen Job als Trendforscher bei 2b AHEAD – Europas aktuell größtem, unabhängigen Trendforschungsinstitut – begründet. In diesem Zusammenhang treffe ich durch Interviews für Trendstudien und auf unseren eigenen Events wie dem Zukunftskongress auf die Gestalter der zukünftigen Geschäftsmodelle. Ein substanzielles Kriterium der 2b AHEAD-Methodik ist der enge Kontakt zu den Top-Entscheidern über Ressourcen, die über ihre Zukunftspläne sprechen, anstatt sich bloß in theoretischen Diskussionen kluge Gedanken über ein näherungsweise validen Zukunftsbild zu machen.

 

  • Darüber hinaus analysiere ich die geläufigen Trends rund um Mobilität anhand einschlägiger Plattformen und anderer Blogs. Dabei ist wichtig zu erwähnen, dass ich nichts von Megatrends halte, zumindest nicht als Werkzeug der Zukunftsforschung. Als einer der ersten Absolventen des Masterstudiengangs Zukunftsforschung an der Freien Universität in Berlin und Mitgründer des dazugehörigen Alumnivereins Kapitel 21:Zukunftsforschung bin ich zudem in den wissenschaftlichen Methoden (v.a. Delphi, Szenario-Technik) geschult – und bringe diese regelmäßig zur Anwendung. Meine erste große Arbeit in diesem Zusammenhang war meine Masterarbeit (2013) mit dem schönen Titel „Disruptive Entwicklung „kostenloser ÖPNV“: Utopie oder plausible Zukunft?“. Das Ergebnis, ganz kurz zusammengefasst: plausible Zukunft.

Wer schreibt hier?

Kurzsteckbrief: Ich bin Kai Gondlach, geboren 1987 als Nordlicht, spiele gern Squash und Gitarre. Mir fehlt sowohl eine Gendisposition für Lampenfieber als auch eine, die mir Denkgrenzen durch informelle Handlungsgrundsätze auferlegt. Vielleicht liegt das auch an meinem ersten Studium, das ich als Bachelor der Soziologie und Politikwissenschaft beendet habe; durch das permanente Analysieren von (gesellschaftlichen) Sinnzusammenhängen und Normen wird man wohl immun dagegen.

Aktuell bin ich hauptamtlich als Trendforscher im Network-Bereich bei 2b AHEAD tätig. In erster Linie unterstütze ich verschiedene Formate wie den Zukunftskongress, unterschiedliche Advisory-Projekte vornehmlich im Geschäftsmodellentwicklungsbereich 2b AHEAD Inspire und schließlich bin ich einer der Treiber unserer Branchen-ThinkTanks. Darüber hinaus halte ich Vorträge bzw. Keynotes (2017 waren es 59 an der Zahl) bei überwiegend mittelständischen und großen Unternehmen oder Verbänden in der DACH-Region.

Warum?

Eine Nebenwirkung der Zukunftsforschung und Beratungsprojekten mit Unternehmen ist die Erkenntnis, dass die Business-Welt nach zwei unterschiedlichen Geschwindigkeiten tickt. Während wir uns immer mit den Vorreitern innovativer Technologien und Geschäftsmodelle befassen, dauert die breite Umsetzung logischerweise sehr viel länger. Das hat nicht zuletzt oft mit Unternehmenskultur und Entscheideridentitäten zu tun. Und: German Angst. Bitte nicht despektierlich verstehen, ich meine das extrem konstruktiv: Meine Mission ist es, meine Einblicke mit meinen Lesern zu teilen, Diskurs anzuregen und Veränderung zu beschleunigen! Als Leseanleitung für diesen Blog empfiehlt es sich daher, sich auf ungewohnte Gedankenexperimente einzulassen und die „ja, aber“-Mentalität für ein paar Augenblicke abzuschalten. „Ja, aber“ hat noch nie die Welt verändert. (Unternehmens-)Politik der kleinen Schritte hängt inzwischen der Veränderungsgeschwindigkeit im Technologiesektor weit hinterher. Dieser Blog ist insofern eine Einladung, Zukunft aktiv und schneller als die Konkurrenz anzugehen. Und selbstverständlich bin ich offen für Kritik, gegenteilige Meinungen, weiter gedachte Gedanken.

Viel Spaß beim Lesen, beim Diskutieren, beim Überprüfen und erst Recht beim Umsetzen!

Kai Gondlach